Baby wacht immer nach 30 Minuten auf

Ich brauche mal eure Hilfe:
Mein Sohn ist jetzt 6 Monate alt und wacht seit er 3 Monate alt ist jeden Abend (ausnahmslos!) wieder nach 30 Minuten auf. Tagsüber schafft er auch nie mehr, als eine halbe Stunde. Offenbar ist das eine Regulationsstörung und er kann sich nicht selbst beruhigen. Nun meine Frage: Was kann ich tun, damit er das lernt? Ohne ihn schreien zu lassen...

Kommentare

  • Ach so, ich lasse ihn schon nicht mehr an der Brust einschlafen und versuche gerade, dass er in seinem Bettchen und nicht mehr auf meinem Arm einschläft.
  • Hallo Maddie!
    Das ist ganz normal und bestimmt keine „Störung“!

    Nach einer halben Std findet bei den Kleinen der Übergang in die Tiefschlafphase statt. D.h., sie wachen nochmal kurz auf und gleiten dann in die neue Schlafphase...
    Das mag jedoch nicht immer gelingen!

    Wenn dein Sohn bisher an der Brust eingeschlafen ist und sich dann bei diesem kurzen Aufwachen in einer anderen Situation befindet, ist er natürlich wach...
    Zu vergleichen ist die Situation folgendermaßen: auch wir Erwachsenen wachen bei diesen Übergängen teilweise kurz auf - erinnern uns nur nicht mehr daran. Es ist so, als würden wir in unserem Bett einschlafen und auf dem kalten Küchenfußboden aufwachen. Dann würden wir ja auch nicht mehr weiter schlafen.

    Das braucht einfach wirklich Zeit, bis den Kleinen das gelingt, dass sie in die nächste Schlafphase gleiten können.

    Sinnvoll ist es für ihn sicherlich, in selber Situation beim aufwachen zu sein, wie beim einschlafen.
    Hilft aber nicht immer.

    Wie gesagt, das braucht einfach Zeit.
  • Hm ... seit dem ersten Wachstumsschub hat mein Sohn das auch er ist jetzt 2 Monate und tagsüber wacht er immer nach 30-60 Minuten wieder auf. Was ich gemerkt hab, er braucht einfach die Nähe. Ich leg mich mit ihm in unser Ehebett und warte bis er schläft, dann leg ich ihn ins beistellbett oder lasse ihn bei uns schlafen. Ansonsten würd ich auch gern wissen was man noch machen kann. Achja pucken bringt noch was
  • MaddieMaddie

    467

    bearbeitet 19. Januar, 21:09
    @Schnee_wittchen Danke für deinen Beitrag. Das Wort „Regulationsstörung“ kam von meiner Hebamme und meinem Kinderarzt und heißt nicht viel mehr, als dass er sich nicht selbst beruhigen kann.

    Ich habe schon vor über einem Monat aufgehört, ihn in den Schlaf zu stillen und lasse ihn auch schon länger in seinem Bettchen einschlafen. Es ändert sich aber rein gar nichts. Ich denke halt, dass es ihm auch besser gehen würde, wenn das klappt. Dann würde er auch tagsüber evtl. länger als 30 Minuten schlafen und wäre nicht immer so müde.
  • @nessi96 Er ist mein zweites Kind, deshalb habe ich (leider) nicht die Zeit, mich immer dazuzulegen. Nachts schläft er bei uns im Beistellbett, trotzdem wacht er sehr oft auf (in schlechten Nächten zwischen 8 und 12 mal). Pucken hat hier leider nichts gebracht 😞
  • Schau mal, ich finde den Artikel dazu ganz interessant. Es ist gut erklärt, weshalb es ganz normal ist, dass Babys nach dieser Zeit aufwachen.
    Mich hat das damals bei meinem ersten Kind auch beschäftigt und ich habe seinerzeit die „Lösung“ oder besser gesagt die Erklärung dafür im Buch „Babyjahre“ gefunden.
  • Mein 2. Sohn ist mittlerweile 11 Monate und er wacht auch immer noch nach 30 Minuten auf, zumindest tagsüber. Ich schaue tatsächlich auf die Uhr und setze mich nach 30 Minuten Schlaf tatsächlich ein paar Minuten daneben, streichele ihn ...so kommt er in die nächste Schlafphase. Nicht immer, aber meistens. Mein Großer hat sich an das Prozedere mittlerweile gewöhnt 😁.
  • Hier meiner hat auch eine Regulationsstörung

    Jede Nacht 1-3 std wach
    1-3 Flaschen Milch
    Und das mit 17 Monaten
    Dazu öfter aufweinen und weiter schlafen

    Das sind tolle Nächte

    Er bekommt nun Ergotherapie denn es is der pure Horror die Nächte
  • Vielleicht werden mich einige steinigen.
    Aber es gibt für jede Sache eine neue Bezeichnung, wenn etwas nicht so „normal“ ist wie es die Gesellschaft vorsieht. Und ich glaube dir dass das anstrengend ist. Aber -
    Braucht er vielleicht „einfach“ nur die Nähe? Vielleicht ein bisschen mehr als „normal“?
  • Ich finde es sehr schade, dass sich einige so an dem Begriff stören und deshalb schon fast feindselig reagieren. Namen sind Schall und Rauch - nennt es, wie ihr wollt.

    Es ging mir einzig und allein darum, meinem Sohn zu helfen, dass er lernt, sich selbst zu beruhigen, damit er zum einen etwas ausgeglichener ist (da nicht ständig müde) und zum anderen es nicht leidvoll „lernen“ muss, wenn ich wieder arbeiten gehe und andere seinen Mittagsschlaf betreuen. Ich denke, an meinen Motiven ist nichts Verwerfliches.

    Für die, die es interessiert: Es ist schon besser geworden seit er nicht mehr in den Schlaf gestillt wird und in seinem Bettchen einschläft.
  • Liebe @Maddie bitte wer reagiert feindselig?

    Niemand hat was schlimmes oder etwas verwerfliches gesagt. Alle hier haben versucht dir mit ihren Tipp‘s zu helfen. Nicht mehr, und nicht weniger.
    Jedes Baby ist individuell, die Grundbedürfnisse sind denke ich jedoch bei vielen Baby Evolutionsbedingt gleich.

    Pick Dir für dich das raus, was für euch passt. Keiner hat dir gesagt das du etwas machen musst.

    Ich wünsche euch alles erdenklich Gute :)
  • @Maddie: Du machst das schon gut! Es muss für jede Familie so sein wie es eben passt... finde den Ansatz von nicht in den Schlaf stillen und in seinem Bettchen schlafen toll. Schnee_wittchen finde ich hat das sehr gut erklärt mit dem wieder aufwachen und das ist mir bei meinen beiden auch aufgefallen. Sie kommen durcheinander, wenn die Situation nicht mehr so ist wie sie war beim einschlafen... ich habs dann immer so gemacht, dass ich wenn sie geweint haben wieder rein bin, wieder Musikdose an, gestreichelt, gute Nacht gesagt und wieder raus. Anfänglich habe ich das jeweils 4-5 mal machen müssen, danach hat alles bestens geklappt. Es gibt aber immer wieder Phasen, wo es eben schwierig wird (Zahnen, Krankheit, Entwicklungsschübe...), da brauchts dann eben wieder mehr ins Zimmer gehen. Aber ich hab nie angefangen damit, die Kinder zu mir ins Bett zu holen weil ich der absoluten Überzeugung bin, dass sie sich sehr schnell daran gewöhnen und das für mich keine Option war...
    Hab sehr schnell wieder mit der Arbeit begonnen (hat so gepasst für mich) und da waren mir zwei drei Punkte sehr wichtig. Darunter eben der Ablauf der ins Bett bringend, sodass auch der Papa, die Oma oder Tante genau dasselbe machen konnten und die Mädchen sich sicher und wohl fühlten... auch ohne Mama
  • Ich finde auch es gibt kein Einheitliches Rezept für die kleinen. Sowie Christine schreibt das es passt das die Mädels allein schlafen, so ist es bei uns genau andersrum. Meine kleine wird im Mai 3 und wir schlafen arm in arm ein, sie schläft bei mir, solang sie die Nähe braucht bekommt sie die auch. Meine Grosse is 6 die war von Anfang an ganz anders, die will kuscheln nur ganz selten, schläft in ihrem Bett und braucht so Nähe oder so ganz selten, beides akzeptiere ich.
    Ich hoffe das ihr für euch den richtigen Weg findet, manchmal gibt es nach Hunderte male grübeln einfach keinen "passenden' Weg, dann nimmt man es irgendwann so hin, und man merkt das es sich dann von ganz allein erledigt hat. Alles gute 🍀❤
  • @Christine84 und @Sabrina1989 Danke euch! Ich mach jetzt einfach so weiter und hoffe, dass es mit der Zeit immer besser wird. Ein festes Abendritual haben wir auch mittlerweile.
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