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Trotzen bei Situationswechsel - Wie geht ihr damit um? Tipps?

Hallo zusammen

Wir haben eine kleine Tochter die nun 3.5 Jahre alt ist (März 14 Baby <3 ) und eigentlich seit Anfang an, tut sie sich schwer mit alltäglichen Situationen.

Beispiel:
Sie ist daheim am spielen und wir möchten etwas raus an die frische Luft. Ich sage ihr frühzeitig bescheid, das wir noch rausgehen werden. Ergebnis: Geschrei und getrotze und "Nein, ich will nicht raus".
Dann schaffen wir es trotzdem raus und sie hat auch wirklich Spass bis zu dem Moment wo es wieder Zeit ist heimzugehen. Dann will sie natürlich noch länger draussen bleiben und es geht wieder los mit "Nein, ich will noch draussen bleiben" und dem Geschrei und getrotze.


Beispiel 2:
Sie geht seit einem Jahr nun 1x in der Woche in die Kita. Jede Woche weint und schreit sie, dass sie nicht hingehen will (auch schon am Tag vorher). Kaum sind wir da, ist sie ruhig und geht spielen. Und wenn ich sie abhole ist sie glücklich und erzählt was sie gemacht hat.


Soweit kennen das wohl viele Eltern. Langsam mache ich mir einfach sorgen, weil es bei soooo vielen alltäglichen Sorgen immer so ein "Kampf" ist. Kaum ist die neue Situation dann da, geht es ihr wieder gut und sie hat Spass. Unsere kleine Dramaqueen :# ich habe immer gedacht, es ist wohl eine Phase... Aber sie hat das schon immer und es wird im Moment eher schlimmer als besser.

Wer kennt das und hat vielleicht einen Tipp, was wir noch ausprobieren könnten? :)

Kommentare

  • Ich würde es visualisieren-mit Bildkarten oä...
    Klar verstehen die Mäuse schon, dass der Wechsel kommt, aber Ich emotional darauf einzulassen gelingt ihnen oft noch nicht. An den Bildkarten kann sie sich rückversichern u kann es besser verarbeiten, was auf sie zukommt. Was uns auch hilft ist ein Wecker/Timer - wenn der Wechsel ansteht, gibt es eine zeitliche Frist und dann ist es ok. Klar habe ich nun noch dazu ein spezielles Kind, dass diese Hilfestellungen noch intensiver braucht - aber es funktioniert prima auch mit Kindern ohne Handicap-u es spart uns Eltern Stress u Tränen!
  • @sunshine vielen Dank für dein Tipp, das werde ich ausprobieren.

    Zu welchem Zeitpunkt zeigst du denn die Bildkarten? Direkt im Situationswechsel?
  • Wir haben hier einen Tagesplan (aber das liegt ja auch an der Besonderheit hier😅).
    Was ich mir vorstellen kann, ist dass du einfach auf ein Blatt ein paar Symbole malst u es ihr in die Hand gibst - zB jetzt spielen, danach einkaufen, dann Spielplatz, dann Abendessen... einfach symbolisch aufgemalt - wie ein roter Faden für sie. So kann sie die Endlichkeit der Dinge erfassen. Ich würde es nicht zu kompliziert machen. Wenn du nicht gerne zeichnest, kannst du dir auch Piktogramme im Inet suchen. Ich denke bei gesunden Kindern reicht die Unterstützung für schwierige Situationen. In der Kita haben sie nun auf meinen Wunsch den Tagesplan eingeführt u die Erzieher sind begeistert - alle Kinder (2-6J) orientieren sich daran u die Wechsel klappen reibungslos☀️
  • @nina Bei uns war das auch oft so und wir machen es nun immer so, dass wir die Schritte, die anstehen, vorher immer klar kommunizieren. Also Schritt 1 anziehen, Schritt 2 spazieren , Schritt 3 rein gehen, Schritt 4 Hände waschen, Schritt 5 essen usw... Diese Schritte machen wir dann auch ganz genau so. Dadurch akzeptiert mein Sohn die wechselnden Situationen viel besser und ist auf den Wechsel vorbereitet👍🏻. Bei Aktivitäten, die er besonders gerne macht und die er nicht so oft darf (z.B. I Pad spielen) nutzen wir den Handy Timer. Er weiß, wenn er klingelt ist Ende und macht das IPad selbst aus, ohne zu meckern. Ohne Wecker hat das nie geklappt!
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