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V.a. Symphysenlockerung in der 16. Woche

Hallo alle zusammen,
Bisher verlief meine Schwangerschaft sehr gut, hatte keine Beschwerden. Doch seit ca. 3 Wochen habe ich ordentliche Schmerzen im unteren Rücken. Bisher sagte jeder, dass das alles nicht so schlimm und normal wäre. Jedoch konnte ich gestern nach der Arbeit fast nicht mehr laufen vor schmerzen. Diese sind bis in meine Oberschenkel gezogen. Bücken oder in die Hocke gehen, sind auch einfach nur Horror. Ich habe nun mehrfach gesagt bekommen, ich würde bereits sehr „schwanger“ laufen. Jedoch kann das in der 16. Woche doch gar nicht sein oder? Am Montag sprach ich meine Gynäkologin an, diese meinte nur, ich sollte den Rücken wärmen und zum Orthopäden. Mein Hausarzt schrieb mich heute krank und weiß jedoch nicht genau, was es sein könnte. Er tippt auf Symphysenlockerung oder LWS-Syndrom. Meine Hebamme tippt ebenfalls auf eine Symphysenlockerung. Ich arbeite in der Pflege und weiß nicht mehr weiter. Habe Angst, dass die Schmerzen einfach schlimmer werden mit der wachsenden Größe und Gewicht des Kindes. Habt Ihr Erfahrung mit einer so frühen Symphysenlockerung? Darf ich überhaupt noch weiterarbeiten? Liebe Grüße und danke für eure Antworten 😊

Kommentare

  • Ich hatte in dieser SS auch recht früh Probleme mit der Symphyse. Wusste teilweise gar nicht, wie ich aus dem Bett kommen sollte vor Schmerzen, vor allem bei Lagerungswechsel. Körperliche Arbeit stelle ich mir da sehr schwierig vor...
    Physiotherapie kann ein wenig helfen und halt alle kritischen Bewegungen vermeiden.
    Bei mir wurde es zum Ende der SS wieder besser.
  • Ich bin mir nicht ganz sicher, aber sind die Symphysen nicht eher vorne am Becken
    Also ich hatte es zumindest so und meine Freundin, die Physio ist hat mir die symphysenlockerung behandelt.

    Würde jetzt eher denken, dass es dein Steißbein ist 🤔
  • Ich habe mich jedenfalls wirklich versucht daran zu halten nicht zu schwer zu schleppen und auch wenig Treppen zu laufen. Somit habe ich es gut bis jetzt ausgehalten. Wenn ich doch mal übertrieben habe, musste ich mindestens 2 Tage liegen
  • Danke für
    Eure antworten. Hinten am Becken befinden sich auch zwei Fugen, die sich dehnen und diese Symptomatik hervorrufen. Das Problem ist, ich kann in meinen Job nicht weniger laufen, Betten schieben oder Treppen steigen. Das gehört leider zu dem Beruf dazu....
  • Dann würde ich mir ein beschäftigungsverbot geben lassen. Besprich die Situation in deiner Arbeit mal mit deiner gyn....., die wird dir das sicher Ausstellen.
  • Mich irritiert das „Arzt und Hebamme tippen...“ - lässt sich das nicht eindeutig diagnostizieren? Bei mir hat der FA nach Schilderung meiner Beschwerden die Schambeinregion abgetastet und es ganz klar ertastet.
  • LinameeLinamee Symbol

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    bearbeitet 28. Juni, 07:56
    @annies.baby ich hatte auch eine extreme Symphysenlockerung. Das ging bei mir auch sehr früh los. Erst mit leichten Schmerzen die dann von Woche zu Woche immer stärker wurden. Im Bett mich umdrehen war der Horror! Beim Gehen hatte ich nach paar Metern solche Schmerzen, dass mir die Tränen in die Augen schossen. Treppensteigen und längeres Gehen wurden zur Qual, selbst das Sitzen schmerzte.
    Da ich bei der Arbeit viel stehen und laufen musste, wurde ich letzendlich in den vorzeitigen Mutterschutz geschickt. Nachdem ich mich viel geschont hatte, ging es mir ein wenig besser. Lange schöne Spaziergänge konnte ich aber leider vergessen.
    Bei mir waren die Schmerzen am Schambeim. Der FA kann das mittels Ultraschall feststellen. So wurde es bei mir gemacht.
    Ich wünsche dir alles Gute!
  • Ich leide diesmal auch sehr stark darunter vor allem im Bett oder wenn ich vom Boden aufstehe, das mach ich gefühlt 1000 mal am Tag wegen den Kindern. Hab mir jetzt die Symphytum Globuli von Wala gekauft und ein gaaaaaaaanz minimal kleines bisschen wird es besser. Ich hab aber auch das Gefühl, dass seit das Köpfchen unten ist die Schmerzen nicht mehr so extrem sind.
  • Leider ist meine FA nicht auf meine Schmerzen eingegangen und schickte mich gleich zum Orthopäden. Mein HA sagte nur er hat nicht viel Ahnung von dem Thema hat und ca bitte zur Gyn oder Orthopäden gehen soll. Die einzige die sich halbwegs gekümmert hat war meine Hebamme...die aber ncijt viel machen kann. Irgendwie fühle ich mich von Arzt zu Arzt geschoben...aber es ist krass zu lesen, das doch relativ viele Schwangere mit diesem Problem kämpfen. Danke für eure Antworten :)
  • Du arbeitest in der Pflege und das jetzt immer noch!? Also ich wurde sofort krank geschrieben als ich wusste, dass ich schwanger bin und dann gleich ins Beschäftigungsverbot. Denn es ist einfach gefährlich für das ungeborene, die ganzen Keime und Infektionen. Hätte keine Tätigkeit mehr machen dürfen und bin froh das ich gleich zu Hause bleiben konnte. Denn hatte 2 Monate zuvor eine Fehlgeburt, weil ich nicht zu Hause geblieben bin sondern weiter gearbeitet habe. Das wollte ich nicht nochmal erleben. Bin jetzt froh mich dieses Mal so entschieden zu haben und das es meinem Kind jetzt gut geht und ich es bald in den Armen halten kann. Ich hoffe das du auch ins Beschäftigungsverbot kannst, denn das wäre das Beste für dich und den Krümel. Alles gute.
  • Hallo Shelly, ja, leider arbeite ich immer noch. Meine Ärztin sieht es als nicht notwendig an, mir ein BV zu geben. Ich hoffe, das dies jetzt der Grund ist, mir ein bv zu geben. Ich habe mittlerweile echt Angst, mir auf Station irgendetwas einzufangen....
  • Ohje du arme. Deine Ärztin muss man nicht verstehen, meine Ärztin hat mich erst krank geschrieben und dann für einen Monat ins Beschäftigungsverbot geschickt. Meine Chefin hat es dann weiter gemacht auch wenn sie nicht begeistert war, da wir nur ein sehr kleiner Pflegedienst sind. Mir war es aber egal was die anderen denken, wollte das beste für mich und mein Kind. Bin heute froh das ich es so gemacht habe. Drück dir die Daumen das du auch endlich mal ins Beschäftigungsverbot geschickt wirst. Wenn sie es nicht macht würde ich mal mit meinem Arbeitgeber sprechen und wenn dieser sich quer stellt gibt es auch noch andere Möglichkeiten. Wünsche dir viel Glück.
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