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Stillen oder Flasche?

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bearbeitet 28. 03. 2013, 22:36 in Stillen
Hallo ihr!
Für mich war schon in der Schwangerschaft ganz klar "ich werde stillen"
Ich wollte es unbedingt und hab mich von Anfang an, sehr bemüht...

Ich hatte Wunde Brustwarzen, eine Brustentzündung mit Fieber und wirklich Schmerzen am Anfang,... Aber ich habe durchgehalten und die zeit nach den Strapazen war wirklich wunderschön!!!

Ich konnte leider nicht voll stillen... Das ist eine andere Geschichte... Lea bekam, wenn es sein musste, noch eine Flasche am Tag dazu und das hat alles Super gepasst... Überhaupt im der Nacht war das stillen ein Segen...:D

Bekanntlich ist es ja das beste für das Baby wenn es 6 Monate gestillt wird...

Wie sehr ihr das? Flasche oder Stillen?

Habt ihr auch gestillt oder wollt ihr unbedingt stillen? Wenn nein, warum nicht? Gibt es spezielle Gründe?

Was sagt ihr zu dem Thema, dass ein gestilltes Kind weniger krank wird als ein nicht gestilltes Kind?

Freue mich auf eure kommemtare
getaggt:

Kommentare

  • Ich habe nicht gestillt, von anfang an nicht!
    Weil ich mich bei dem Gedanken daran einfach nicht wohl fühlte. Und so beschloss ich dass es das beste für uns beide ist. Ich liebe mein Kind deswegen nicht weniger, will genauso das beste für sie und gebe ihr mehr Zuneigung und Nähe als so manch stillende Mutter.
    Das mit dem krank sein kann ich gar nicht bestätigen, Larissa ist jetzt 10 Monate alt und hatte noch nie Fieber und war auch noch nie wirklich krank.
    Mal ein bisschen husten oder für einen tag ne verstopfte nase, das wars aber auch schon.
    Wenn sie zähne bekommt ist das einzige wo sie mies gelaunt ist :)
  • na schau da widerlegst du wieder alle Theorien... ;-)

    Das glaube ich dir, dass du dein Kind sicher gaaannnzzz viel Liebe gibst :-)

    Und hast du schon in der Schwangerschaft entschieden, dass du nicht stillen wirst? oder erst als die Kleine schon auf der Welt war?
  • Ich hab das schon in der Schwangerschaft entschieden :) das war für mich immer beschlossene Sache. Frag mich nicht, warum ich mich damit unwohl fühlte, ich bin eigentlich ein sehr offener Mensch, aber auch grundauf ehrlich, zu mir und auch allen andren, deshalb war das der richtige Weg für mich. Und uns hat es nie gefehlt.
  • Wenn ich jetzt so meine Brust anschau... Hmm... Hätte ich auch die Flasche geben sollen?! :D hihi ne nur Spaß so schlimm sieht's nicht aus =))
  • Musste von Anfang an zufüttern und sie hat sich nach 2 Monaten selbst abgestillt.

    Aber auch ich sage, dass gestillte Kinder nicht gesünder sind. Meine Tochter ist da wieder das beste Beispiel.

    Die gestillten Kinder meiner Freunde sind ständig verkühlt und verschnupft.
  • Von Anfang an gestillt, allerdings auch mit sehr holprigem Start. Wunde Brustwarzen, Brustenzündung, Milchstaus, Brustschreiphasen, nur im liegen stillend ... war so ziemlich alles dabei.

    Letztendlich stille ich ihn jetzt seit 10 Monaten fast voll. Seit einem Monat nimmt er ENDLICH abends mal einen Brei, bisher hatte er Brei oder Fingerfood komplett verweigert. Bin schon gespannt, wie lange unsere Stillbeziehung noch dauern wird.

    Bin allerdings auch froh, dass ich die schlimmen ersten Monate überstanden habe. Dieses zufriedene Lächeln nach jedem Stillen ist Lohn genug. Wenn ich dann noch Faxen mache und er beim trinken fast anfängt zu lachen und es gerade so unterdrücken kann .... hach. Schmelz. :D
  • Ich habe versucht zur Stillen und konnte leider nicht war dann auch gleich wund gebissen da durch musste er die Flasche bekommen und es schade ihn nicht :) wenn ich noch ein Kind bekomme versuche ich wieder zur stillen den stillen ist wirklich das beste fürs Kind
  • Ich hatte mir bevor ich Schwanger wurde fest vorgenommen das ich stille ... hab es bis jetzt auch durchgezogen und mein Sohn wird demnächst 6 monate alt. Am Anfang hatte ich auch wunde Brustwarzen... aber das gefühl was schönes zu geben ist wunderbar. .. würde es auch jederzeit wieder tun. Krank war mein Sohn bis jetzt nicht.
  • Ich habe irgendwie nie darüber nachgedacht. Nach der Geburt fragte die Hebamme ob ich jetzt stillen möchte, und dann habe ich halt gestillt, 10 Monate lang, da es gut geklappt hat. Fürs Flaschi machen bin ich glaube ich zu faul :)
  • Ich habe beide Kinder von Anfang an NICHT gestillt und fand es so super. Das mit dem krank sein kann ich nicht bestätigen, meine beiden Mäuse sind so gut wie nie krank. Schade finde ich nur, dass man sich immer rechtfertigen muss, warum man nicht stillt...
  • ErvenyErveny

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    bearbeitet 26. 04. 2013, 01:44
    @tanzesamba dafür rechtfertige ich mich aber erst gar nicht :) Ich gebe meinem Kind ohne stillen genauso viel Liebe, wenn nicht sogar mehr als so manche Stillmami. Meine Kleine lächelt mich auch immer zufrieden an, wenn ich ihr das Fläschchen gebe und ich geb/gab ihr dabei genauso viel Nähe wie beim stillen. Das mit dem krank sein kann ich auch nicht bestätigen. Larissa ist jetzt 11 Monate alt und hatte noch nie Fieber oder war wirklich krank.
  • Ich stille voll und das von Anfang an mit großer Freude. Mein Sohn genießt es so sehr an der Brust zu sein
  • @erveny: dann sind wir uns ja einig :-)
  • Das muss jeder für sich selber entscheiden. Ich denke das stammt noch aus der Zeit als man ja auch früh Obst zufüttern musste da die Babynahrung damals nicht die beste war. Nur wer es für sich selbst entscheidet fühlt sich auch wohl :)
  • bearbeitet 1. 05. 2013, 02:41
    Meinen ersten Sohn habe ich von Anfang an gestillt. Doch schon im Krankenhaus wurden meine Brustwarzen extrem wund und schmerzten. Ich bekam Stillhütchen, damit klappte es besser. Dann kam durch eine Antibiotikagabe bei mir noch ein Mundsoor und somit Brustsoor dazu. Ich habe ständig gepumpt, weil ich diese Schmerzen beim stillen kaum aushielt und meine Brust etwas schonen wollte, aber die Doppelbelastung machte es nicht besser. Dazu bekam ich durch nur noch offene Brustwarzen Staphylokokken und damit hatte sich das stillen nach dreieinhalb Monaten leider erledigt. Ich brauchte zum Abstillen auch gar nichts mehr machen, weil ich durch ständige zugefüttere eh kaum noch Milch hatte. Ich hatte einfach solche Schmerzen und mein Baby wurde nicht satt dadurch, dass ich einfach zufüttern musste. Das war aber absolut kein Problem.

    Und bei meinem zweiten Sohn lief alles anders. Wir hatten einen traumhaften Stillstart, keine Probleme mit wunden Brustwarzen, nur wegen einer ziemlich fiesen Geburt mit Zervixriss während der sek. Sectio musste ich für 24 Stunden wegen Kontrastmittel das Stillen unterbrechen und Flasche füttern. Er nahm bis zur Entlassung viel ab, weil das Stillen so nicht mehr richtig in den Gang kam und ich dachte schon das wars, aber machte trotzdem weiter. nach sechs Wochen musste ich noch mal unterbrechen wegen Kontrastmittel und einem erneuten Krankenhausaufenthalt. Aber wir haben durchgehalten, mein Sohn wird jetzt 5 Monate alt und ich stille noch immer voll :). Ohne Hütchen, Flasche mag er überhaupt nicht und Schnuller erst recht nicht ;). Einen fiesen Milchstau mit Fieber hatte ich zwischenzeitlich auch, aber ich habe eine tolle Hebamme, die mir immer zur Seite stand.
  • Ich habe meine Kinder im Kh immer gestillt. Den großen dann nur noch 2 Wochen zu Hause weil ich mich unwohl dabei fühlte. Die mittlere 4 Wochen bis ich zufüttern musste und das war jede Mahlzeit. Da bin ich dann ganz auf Flasche umgestiegen. Jetzt nach 4 Wochen stille ich noch muss aber auch zufüttern so 1-3 Flaschen am Tag. Auch wenn es im Moment sehr stressig ist mit 2 Kleinen Kindern.
  • Ich muss zufüttern weil sie schnell wächst
  • Meine Kleine wollte schon im Kreissaal nicht an die Brust, sie hat sie einfach nicht angenommen. Wir waren eine Woche im Krankenhaus, die Schwestern haben alles probiert sie dazu zu bewegen von der Brust zu trinken, aber es half nichts. Ich war wirklich am Verzweifeln! Ich war mir schon in der Schwangerschaft nicht sicher ob ich stillen möchte oder nicht. Grund dafür ist, dass ich mich einfach extrem unwohl fühle. Ich hatte in der Schwangerschaft bereits schon ein E-Körbchen bekommen (vorher B-C).
    Im Krankenhaus musste ich dann also immer abpumpen. Ich war einfach nur noch ein Wrack, weil ich dadurch selbst kaum noch zum Schlafen kam.

    Mittlerweile trinkt die Kleine von der Brust. Natürlich ist es wesentlich einfacher, kein Abpumpen mehr, kein Aufwärmen mehr, ich habe wesentlich mehr Zeit. Dennoch fühle ich mich extrem unwohl in meinem Körper, denn in die E-Körbchen passe ich mittlerweile auch nicht mehr rein. Ich werde schon ständig gefragt warum ich so "traurig" schaue oder so ruhig bin. Ich könnte einfach nur heulen. Aber man traut sich nichts zu sagen. Man ist ja sofort eine Rabenmutter wenn man nicht stillt. Komme was wolle - es MUSS gestillt werden. Das wurde mir schon im Krankenhaus vermittelt. Meine Brüste sind schwer, spannen oft, ich schwitze sehr Start darunter (selbst wenige Minuten nach dem Duschen schon), mir passt kein BH mehr und den Sommer werde ich in T-Shirts von meinem Lebensgefährten verbringen müssen.

    Ich habe uns ein halbes Jahr gegeben, dann werde ich aufhören mit dem Stillen.

    Bei einem zweiten Kind werde ich wohl auch auf das Stillen verzichten.




  • Bei mir im Krankenhaus haben die nichts gesagt wegen stillen
  • Hallo Frotzelei,

    Ich finde das jede Mutter das selber entscheiden sollte, man ist noch lange keine Rabenmutter wenn man nicht stillt!!!lass dir da nichts einreden!

    Ich stille voll, aber wenn ich nicht gekonnt hätte oder nicht gewollt hätte, dann wäre das auch ok gewesen.

    Ein baby profitiert am meisten von einer glücklichen Mutter!

    Wenn ich fragen darf, Wie alt ist die kleine?
    Ich frage, da ich ähnliche Probleme mit meiner Brust hatte, weil ich soo viel Milch hatte. Jetzt ist meine 4 1/2 Monate und die brust ist wieder deutlich kleiner geworden. Es hat bei mir auch extrem lange gedauert bis sich jetzt die milchmenge reguliert hat (obwohl ich beim stillen immer noch auf der anderen Seite auslaufe).

    Vielleicht gibt das dir ein bisschen mut. Du musst glücklich sein :) egal ob Flasche oder brust
  • Hallo ejean,

    danke für deinen Zuspruch.

    Bereits im Krankenhaus wurde wirklich alles versucht, damit die Kleine die Brust annimmt. Es wurde sogar richtig kontrolliert wie ich anlege, ich sollte mich dann melden. Ich kam mir vor wie so ein kleines Kind. Für mich war das ein Horror, weil ich nur vor Augen hatte wie meine Kleine weint und schreit weil sie Hunger hat und unzählige Schwester versuchten ihr meine Brust regelrecht in den Mund zu stopfen.

    Das hat mich wirklich fertig gemacht und war mehr Stress als dass man sagen könnte es hätte der Mutter-Kind-Bindung geholfen.

    Meine Kleine ist jetzt fünf Wochen alt. Jetzt trinkt sie von der Brust, ich pumpe nur noch ab wenn wir Vorhaben rauszugehen oder weg zu fahren. Mir ist das unangenehm in der Öffentlichkeit meine Brust auszupacken, sie hängt mir ja fast am Bauchnabel. Außerdem besitze ich keine passenden Still-BH's mehr, bei E-Körbchen hört's eben bei den meisten Geschäften auf.

    Bei mir läuft auch die zweite Brust beim Stillen immer (ich stille einseitig).

    Meine Befürchtung ist ja nun auch, dass am Ende nur noch zwei hängende Hautlappen übrig bleiben. Ich schäme mich jetzt schon wirklich sehr, sowohl in der Öffentlichkeit als auch vor meinem Lebensgefährten.

    Hat denn jemand von euch auch solche Probleme gehabt?

  • Hallo Frotzelei,
    Das vom Krankenhaus hört sich ja nicht grad toll an :( bei mir im Krankenhaus hab ich es aber aber auch als sehr störend empfunden zu stillen (wobei es auch nicht immer so toll klappte, da man sich auch ersteinmal einspielen muss) da auch ständig irgendwer da war (besuch, Ärzte, Schwestern...)

    Daheim war es am Anfang auch schwer, weil ich sooo viel Milch hatte, dass ich sie nicht zum trinken richtig bekomme habe :( und sie hat natürlich geweint und ich war fix und fertig..Gott sei Dank war meine Hebamme eine Riesen Hilfe und nach und nach wurde alles besser :) auch die Schmerzen von der vielen Milch und vom saugen sind nach einem Monat etwa weggegangen.

    Meine nicht stillende brust läuft auch immer mit, auch jetzt nach 5 Monaten noch, aber viel viel weniger als die ersten 2 Monate, das war echt der Horror. Da kam ich nur mit lansinoh stilleinlagen klar! Oder Zuhause mit medela auffangschalen..da sind locker 100 ml bei einmal stillen rausgelaufen..kann dich echt verstehen :) aber es wird besser..

    Mit der Öffentlichkeit IST auch so eine Sache..mag ich auch nicht! Problem war bei meiner kleinen das sie keine flasche angenommen hat. Also bin ich kaufen nachdem ich sie gestillt habe. Wenn wir länger weg waren halt im Auto zwischendurch, stillraum, Umkleidekabine..und wenns nicht anders geht irgendwo in einer Ecke mit dem Rücken zu den anderen Menschen..dann bekommt das auch keiner mit.
    Man versucht ja so gut wie möglich zu planen, aber wenn sie noch so klein sind haut das nicht immer hin..und bei Hunger wird gefüttert!punkt!

    Mittlerweile trinkt sie viel seltener und auch absehbarer :) und wesentlich schneller!

    Die brust fühlt sich bei mir mittlerweile wie ein leerer Ballon an irgendwie..aber alle sagen mir dass sich die brust wieder "zurückbildet"..bin da noch ein bisschen skeptisch.

    Und die zeit verfliegt..Ruck zuck gibt's beikost..das geht so schnell :)
  • Stillbhs habe ich auch keine.. Auch wegen den Größen..wollte jetzt aber mal schauen, von Anita soll es welche auch in großen Größen geben
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